Briefe des Präsidenten - Berliner DOG

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Briefe des Präsidenten

Informationen
Dr. Richard Meng
Präsident des Landesverbandes Berlin
der Deutschen Olympischen Gesellschaft


August 2020

Liebe DOG-Mitglieder,
dieser Sommer ist für den Sport wahrlich kein guter gewesen. Wir alle können wegen der Pandemie erst sehr langsam zurückfinden in einen normalen Alltag, und auch für die Arbeit der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG) musste es immer wieder Stoppsignale geben. Unser “Olympiaboot”, die jährlich geplante Begegnung ehemaliger Berliner Teilnehmerinnen/Teilnehmer bei Olympischen oder Paralympischen Spielen bei einer Bootsfahrt durch Berlins Mitte, musste ebenso abgesagt werden wie unser jährlicher Fair-Play-Lauf im Olympiastadion. Das ist jammerschade, aber die Gesundheit geht vor. Und wir wollen mit solchen Veranstaltungen ja einigermaßen ungezwungene Begegnungen möglich machen, das geht in diesen Tagen leider noch nicht.
Aber natürlich geht die Arbeit weiter, mit neuen Impulsen sogar – und jetzt zeichnen sich auch die nächsten Termine ab, zu denen wir einladen werden. Für Anfang Oktober (voraussichtlich am 6. Oktober) planen wir in den Räumen des Berliner TSC und mit den nötigen Hygienevorkehrungen die nächste Veranstaltung in der Diskussionsreihe “Olympia hautnah”. Thema wird die Zukunft des Spitzensports nach Corona sein. Und wir werden versuchen, diese Diskussion erstmals auch live im Internet zu übertragen – für alle, die nicht persönlich teilnehmen können. Einladung folgt demnächst!
Außerdem steht am 26. Oktober unsere nächste turnusmäßige DOG-Mitgliederversammlung an. Auch hier wird es inhaltlich um die Perspektiven des Sports in unserer Stadt nach den Corona-Einschränkungen gehen, DOSB-Vizepräsident Kaweh Niroomand hat dazu seine Teilnahme zugesagt. Und wie alle drei Jahre steht auch unsere Präsidiumswahl an. Spätestens Ende September wird die offizielle Einladung dazu rausgehen – aber der Termin steht ja schon fest, bitte notieren!
Zu den neue Impulsen dieser Tage zählt, dass auf Initiative unseres Präsidiumsmitglieds Anke Hoffmann – in Kooperation mit dem VBKI - nach den Sommerferien eine tolle Schulaktion angelaufen ist. Mit dem Wettbewerb „Von Berlin nach Tokio – Unsere Schule schafft das zu Fuß!“ sollen die Schüler im August die 12.500 Kilometer zwischen Berlin und der Olympiastadt Tokio zu Fuß bewältigen – gemeinsam. Jede teilnehmende Schule erhielt 200 Schrittzähler mit DOG-Logo. Wenn 200 Schülerinnen und Schüler pro Schule jeden Tag mindestens fünf Kilometer zu Fuß zurücklegen (und das dokumentieren), haben sie gemeinsam nach knapp zwei Wochen die Strecke Berlin-Tokio geschafft. Die Resonanz war hervorragend, die Auswertung der Aktion mit anschließender Siegerehrung läuft gerade.
Dies ist hervorragendes Beispiel, wie sich auch trotz eingeschränkter Möglichkeiten für Bewegung zu werben und sich Spaß an der sportlichen Leistung fördern lässt. Und wir sehen ja auch, dass unter den Spitzensportlern kreative Formate ausprobiert werden – vorbildlich zum Beispiel beim Deutschen Behindertensportverband mit seiner “Paralymnix”-Aktion, mit der seit dem Startdatum der abgesagten Paralympischen Spiele in Tokio jetzt Parasportlerinnen und -sportler ihre Wettkämpfe am Heimatort, aber virtuell vernetzt durchführen. Wir als Berliner DOG haben das in einer Pressemitteilung ausdrücklich als vorbildlich gelobt. Mehr dazu auch auf unserer Internetseite www.berliner-dog.de und hier https://www.dbs-npc.de/nachrichten-kopie/paralymnix-2020-statt-paralympics.html

Zum Abschluss noch der wichtiger Hinweis auf eine Petition des Berliner Sports: Um den öffentlichen Diskurs für die inklusive Zukunft des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks als #SportparkFürALLE anzuregen, haben der Landessportbund, der Berliner Fußball-Verband, der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin, der Berliner Leichtathletik-Verband, der Bezirkssportbund Pankow und mehrere Sportvereine eine Change.org-Petition gestartet. Sie fordern den für 2020 bis 2024 geplanten Umbau des Jahn-Sportparks zu einer inklusiven Sportanlage, unter anderem mit barrierefreien Trainings- und Wettkampfflächen und -halle, einem Kompetenzzentrum für Inklusionssport und einem inklusiven Stadion. Dabei sollen Umwelt- und Naturschutzmaßnahmen veranlasst werden und eine inklusive Bewegungskita entstehen. Wenn Sie mehr dazu erfahren oder die Petition mitzeichnen wollen, finden Sie hier weitere Informationen:  https://www.change.org/p/andreas-geisel-inklusionssportpark-f%C3%BCr-berlin-ein-sportpark-f%C3%BCr-alle. Wir finden: Das ist eine gute Sache, die Unterstützung verdient.
Das alles zeigt: Die Sportfamilie hält zusammen und sucht, wo nötig, auch neue Wege. Und die DOG ist aktiv dabei, wir starten eigene Impulse und unterstützen, was den Sport und seine Werte stärkt.
So viel als Zwischeninformation, wir freuen uns auf den Herbst und die nun wieder möglichen Begegnungen, bitte die Veranstaltung Anfang Oktober und die Mitgliederversammlung am 26. Oktober schon einmal im Kalender notieren!
Beste olympische Grüße

Dr. Richard Meng
Präsident

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Mai 2020

Liebe DOG-Mitglieder,
wir leben wahrlich in schwierigen Zeiten, wir alle persönlich – aber auch wir alle als aktive Freundinnen und Freunde des Sports. Der wochenlange Stillstand in den Vereinen reißt eine große Lücke, zumal im gemeinschaftlichen Zusammenleben in unserer Stadt. Aber wir alle sind auch aktiv mit dabei, wenn es darum geht, das Coronavirus einzudämmen und zugleich nach und nach wieder sportliche Aktivitäten möglich zu machen.
Die Werte des Sports hoch zu halten, das ist gerade in diesen Zeiten wichtig. Nicht zuletzt deshalb, weil der Stillstand gemeinsamer Aktivitäten immer die Gefahr mit sich bringt, dass Menschen sich abwenden – oder Junge sich erst gar nicht zuwenden. Es geht nun also auch darum, für die Bedeutung des Sports in unserer Gesellschaft zu streiten. Die DOG muss hier an vorderer Stelle dabei sein. Ein paar Argumente in diesem Zusammenhang, auch zu den kritischen Punkten hinsichtlich IOC und Profifußball, finden Sie in einem Beitrag, den ich für unser bundesweites Internetmagazin Olympisches Feuer verfasst habe. Sie können den Text hier lesen: https://olympischesfeuer-dog.de/2020/04/28/die-stunde-null-auch-im-sport-wird-nach-corona-vieles-anders-sein  Und bitte daran denken, immer wieder mal auf der Seite des "Olympischen Feuers" vorbeizuschauen. Es lohnt sich!
Wir haben uns vorgenommen, baldmöglichst im Rahmen unserer Gesprächsreihe “Olympia hautnah” eine Veranstaltung zum Thema "Neustart des Sports" anzubieten. Dabei wollen wir darüber sprechen, was jetzt zu tun ist. Den Termin dafür werden wir festlegen, sobald absehbar ist, dass Veranstaltungen dieser Art wieder problemlos möglich sind und wir alle wieder gefahrlos Lust auf Begegnung haben können. Andere Veranstaltungspläne der DOG für diesen Sommer und Herbst müssen einstweilen noch warten, für die eine oder andere Entscheidung ist es da noch zu früh. Die ursprünglich für den 11. Mai vorgesehene DOG-Mitgliederversammlung haben wir auf den Herbst verschoben. Sie wird nun voraussichtlich in der zweiten Septemberhälfte stattfinden – eine Einladung folgt zu gegebener Zeit.
Wir wünschen Ihnen für die nächste Zeit viel Aktivitätsdrang – und dabei natürlich beste Gesundheit. Wir alle werden gebraucht, wenn es um den Zusammenhalt in der Stadt geht. Der Sport mit seinen zentralen Elementen wie Fairness im Wettbewerb, gegenseitige Achtung und Lust auf Anstrengung ist und bleibt ein Kern unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Das ist vielen von uns ja auch gerade jetzt besonders deutlich geworden, da der gemeinschaftliche Sport Pause machen musste.
Bis bald wieder
Dr. Richard Meng
Präsident

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März 2020

Liebe DOG-Mitglieder,
es sind schlechte Zeiten für unsere Gesellschaft und damit auch den Sport. Die Bedrohung durch das Coronavirus lässt das Leben stillstehen. Wir alle wissen nicht, wie lange das so bleiben wird und wie viele Menschenleben diese gefährliche Infektion noch kostet.
Mit diesem Rundbrief informieren wir zum einen darüber, welche Neuigkeiten es aus der DOG gibt, auch welche Aktionen – eigentlich – demnächst geplant waren und nun in Frage stehen. Zum anderen aber gilt es für uns alle nun, die Kraft zu erhalten und zu nutzen, die den Sport in unserer Gesellschaft ausmacht. Kraft zum Zusammenhalt, zur Solidarität, zur gegenseitigen Unterstützung auch außerhalb des engeren Sportbereichs. Sicherlich tragen Sie alle jetzt in Ihrem Umfeld dazu bei, auch auf diesem Weg einmal herzlichen Dank dafür!
Das Virus hatte auf uns als DOG schon seit Wochen ganz konkrete Auswirkungen: Die für den  21. März geplante Night of Sports, bei der jedes Jahr von uns und dem Landessportbund  Berlin der Amateursport-Preis vergeben wird, musste leider abgesagt werden. Wir setzen darauf, dass diese Auszeichnung 2020 trotzdem vergeben werden kann, an einem neuen Termin wird gearbeitet, aber was da realistisch ist, wissen wir alle noch nicht. Die auf absehbare Zeit letzte Veranstaltung, die noch stattfand: Unser Präsidiumsmitglied Heike Drechsler hat vergangene Woche wieder die Siegerehrung beim Drumbo-Cup im Hallenfußball vorgenommen.
Ob die Olympischen und Paralympischen Spiele im Sommer planmäßig stattfinden können, wird von Tag zu Tag unwahrscheinlicher. Wir alle hoffen noch darauf, aber auch hier gilt: In diesen Tagen gibt es Wichtigeres als den Sport. Wir hatten uns vorgenommen, für den 27. April zu einer nächsten Diskussionsrunde  “Olympia hautnah” einzuladen, bei der es um  die Erwartungen an die Spiele in Tokio gehen sollte. Aus heutiger Sicht ist es mindestens offen, ob dieser Termin noch Sinn macht. Bis hin zur DOG-Mitgliederversammlung, die bislang für den 11. Mai vorgesehen ist, müssen wir aus gutem Grund auch alle mittelfristigen Veranstaltungspläne einstweilen offen lassen. Selbstverständlich werden wir Sie rechtzeitig informieren, sobald wir konkrete Planungen umsetzen können.
Umso wichtiger wird jetzt, dass wir in Kontakt bleiben und die Diskussion untereinander nicht aufhört. Und dazu gibt es nun wirklich eine sehr gute Nachricht: Die DOG hat bundesweit wieder ein Informations- und Diskussionsmedium.  Anfang März ist das Internetportal www.olympischesfeuer.de gestartet, das in professionell gemachter Form über DOG-Aktionen informiert und zum Mitdiskutieren einlädt.  Bitte unbedingt regelmäßig reinschauen! Und die Mitmachangebote annehmen, Beiträge kommentieren oder selbst welche anbieten! Übrigens ist es maßgeblich zwei Berlinern zu danken, dass das Projekt Olympisches Feuer nun wieder lebt: Hans-Joachim Lorenz, der jetzt Vize-Präsident im Bundesverband ist, und unserem Präsidiumsmitglied Gerd Graus, der das neue Portal im Auftrag der Bundes-DOG gestaltet.
Und noch ein neues Engagement, selbst wenn dieses genauso wie unsere Schulaktion “Mein Olympia” jetzt erst einmal betroffen sein kann von den Schutzmaßnahmen wegen der Pandemie: Die Berliner DOG ist in diesem Jahr  offizieller Partner bei der Aktion "Sport macht Schule", die immer wieder für besondere Sporttage an Berliner Schulen und für mehr als 5000 Kinder sorgt. Wir planen, dabei Mitmach-Urkunden für die Schulen zu verleihen und an die Kinder Schrittzähler zu verteilen. Damit wollen wir ein Zeichen setzen, wie wichtig Sport und Bewegung sind - getreu unserem Motto "Leistung macht Spaß". Der Verein der Berliner Kaufleute und Industriellen VBKI ist bei dieser Aktion seit vielen Jahren federführend, unter anderem macht auch der Landessportbund LSB mit. Als neuer Partner zeigen wir, wie wichtig uns diese Zusammenarbeit für den Sport in  Berlin ist. Unser Präsidiumsmitglied Anke Hoffmann treibt diese Kooperation aktiv voran.

Schließlich dann noch ein paar Bemerkungen zu einem gesellschaftlichen Thema, das in den vergangenen Tagen in den Hintergrund trat, aber aktuell bleiben wird: Wir als Berliner DOG haben uns in den vergangenen Wochen auch aktiv in die Diskussion darüber eingemischt, ob und wie eindeutig  Rassismus im Sport  geächtet werden muss. Es gab mehrere Anlässe dafür, insbesondere unterstützten wir die klare Abgrenzung des LSB  Berlin gegenüber der Aussage eines nunmehr ehemaligen Kommissionsmitglieds, wonach Profisportler rassistischen Beleidigungen hinnehmen müssten. Es wird Zeit, dass da eine gewisse Gewöhnung an üble Praktiken überwunden wird. Denn so sehr die positiven Werte des Sports für die gesamte Gesellschaft wichtig sind, so verurteilenswert ist es andererseits, wenn im Sport jenes Gift als “normal” akzeptiert wird, das den Hass in unsere Gesellschaft trägt.

So viel für heute. Ich wünsche uns allen weiter viel Kraft, wo immer es um unsere olympischen Werte geht – Kraft, die wir nun auch als Mitbürgerinnen und Mitbürger im so schwierig gewordenen Alltag brauchen. Bleiben Sie engagiert! Bis demnächst…
Mit freundlichen Grüßen

Dr. Richard Meng
Präsident

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Dezember 2019

Liebe DOG-Mitglieder,

ein ereignisreiches, intensives, zugleich aber auch spannendes Sportjahr neigt sich dem Ende zu. In Berlin, aber auch national und international gab es viele eindrucksvolle Sportereignisse und zugleich viele wichtige sportpolitische Debatten, leider auch wieder Debatten über systematischen Betrug und kriminelle Machenschaften – zuletzt aus Anlass des anhaltenden russischen Staatsdopings. Wir als Deutsche Olympische Gesellschaft Berlin haben versucht, dabei die Werte des Sports hoch zu halten und die richtige Richtung zu betonen: Im sportlichen Wettbewerb geht es immer auch darum, Gemeinsamkeit zu stiften, Fairness und gegenseitiges Verständnis zu fördern und beim Mitfiebern und Mitkämpfen das Ganze im Blick zu halten. Denn wirklich erfolgreich ist der Sport nur, wenn er zusammenführt. Deshalb sollte im Sport - wie in der Gesellschaft übrigens auch - gelten: Ellenbogen rein, fair geht vor!
Zum Jahresende bedanke ich mich im Namen des Präsidiums der Berliner DOG bei Ihnen allen dafür, dass Sie diese wichtige Impulse unterstützt haben und weiter unterstützen. In mehreren Diskussionsveranstaltungen (“Olympia hautnah”) haben wir zentrale Fragen der Sportentwicklung aufgegriffen, mit Fair-Play-Preisen haben wir die Bedeutung der Werte im Sport hervorgehoben. An Kitas und Schulen haben wir Impulse im Sinne der Olympischen Idee gegeben. Den Draht zu ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmern Olympischer und Paralympischer Spiele haben wir verstärkt, weil sie ein großer Schatz für unsere Stadt sind: Menschen, die aus eigener Erfahrung berichten können über Faszination und Problematik der größten Sportereignisse der Welt.
Im neuen Jahr wird es dieses Besondere wieder geben: Olympische und Paralympische Spiele, diesmal in Tokio. Wir alle freuen uns darauf, denn Olympia und Paralympics werden die Vielfalt des Sports weltweit sichtbar machen. Und sie sind  auch immer eine gute Gelegenheit, über die Werte des Sports miteinander zu reden. Das ist dringend nötig, vieles ist immer noch sehr kritikwürdig im internationalen Spitzensport, vieles wird immer noch nicht konsequent genug angepackt. Wir als DOG haben uns vorgenommen, beides – die wunderschönen, aber auch die dunklen Seiten - in einer fairen Weise zu beleuchten, auch rund um die Spiele in Tokio. Und wir werden natürlich auch unsere regelmäßigen jährlichen Aktivitäten fortsetzen und verstärken, einen Ausblick dazu werden wir Ihnen im ersten Mitgliederrundbrief 2020 geben.
Gerade wurden in Berlin die Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2019 ausgezeichnet. Bei der Champions Gala am vergangenen Wochenende ist wieder einmal deutlich geworden, welche Qualität und Vielfalt der Sport in unserer Stadt hervorbringt. Das ist toll und es zeigt das große Potenzial für die Zukunft: Sport als soziales Bindeglied in der Metropole, das wird im Alltag oft als selbstverständlich genommen. Damit es so bleibt, braucht es aber das Engagement von uns allen.
Genau deshalb ist die DOG als Sportarten übergreifender Zusammenschluss ein wichtiges Bindeglied zur Stadtgesellschaft - das wollen und werden wir auch 2020 sein. Noch einmal herzlichen Dank für Ihr Mitwirken und Dabeisein – und wenn Sie Menschen kennen, die ähnlich denken: bitte ansprechen und für eine DOG-Mitgliedschaft erwärmen. Die Deutsche Olympische Gesellschaft steht für die zentrale gemeinsame Botschaft im Sport. Sie braucht dafür möglichst viel Unterstützung, neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter sind immer herzlich willkommen.

Ihnen allen wünsche ich eine ruhige, friedliche Weihnachtszeit, Gesundheit - viele glückliche Momente in der Zukunft und einen guten Start in das Sportjahr 2020!

Mit olympischen Grüßen

Dr. Richard Meng
Präsident

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September 2019

Liebe DOG-Mitglieder,

mit diesem Rundbrief wollen wir über den gelungenen Auftakt einer neuen Idee der Deutschen Olympischen Gesellschaft Berlin berichten, die großen Anklang gefunden hat: die sommerliche Bootsfahrt mit 60 Berliner Olympioniken. Und wir wollen Sie und Euch an unseren Fair-Play-Lauf am 25. September im Olympiastadion erinnern. Bitte dafür werben, wo immer es geht – und natürlich selbst mitmachen!

Die DOG Berlin hat sich in den zurückliegenden Wochen zudem öffentlich mehrfach zu aktuellen Themen positioniert. In einer Presseerklärung haben wir zur Diskussion um eine mögliche deutsche Olympiabewerbung Stellung bezogen. Außerdem haben wir uns in einem Namensbeitrag des Präsidenten für das LSB-Magazin „Sport in Berlin“ an der Debatte zu den erfolgreichen „Finals“, den zehn parallelen Deutschen Meisterschaften Anfang August, beteiligt. Wir versuchen damit, öffentlich erkennbarer zu werden und die DOG Berlin klar zu positionieren. Sie finden diese Beiträge im Wortlaut auf unserer Internetseite www.berliner-dog.de.

Auf der Internetseite sind auch ein Stimmungsbericht, Fotos und ein wunderbarer Filmbeitrag von unserem Olympiaboot am 22. August zu finden. Mit dieser Bootsfahrt durch Berlins Mitte haben wir ein neues Projekt der Begegnung zwischen ehemaligen Spitzensportlern gestartet. Rund 60 frühere Teilnehmerinnen und -teilnehmer Olympischer und Paralympischer Spiele trafen sich auf dem „Olympiaboot“ an einem sommerlichen Augustabend generationsübergreifend zum Gespräch und Erfahrungsaustausch. Das Interesse an dieser Premiere war so groß, dass am Ende wegen der begrenzten Platzzahl auf dem Schiff sogar Absagen an Athleten nötig wurden – und deshalb auch leider keine Einladung an zusätzliche Interessierte (insbesondere aus der DOG) mehr möglich war.

Die Fahrt wurde von der Berliner DOG veranstaltet und vom Olympiastützpunkt Berlin (OSP) unterstützt. Auf knapp 50 Olympiamedaillen brachten es die Gäste insgesamt, rund ein Dutzend Goldmedaillengewinner waren dabei – darunter die Olympiasiegerinnen Heike Drechsler, Birgit Fischer, Natascha Keller und Lena Schöneborn.

Diese vielen ehemaligen Spitzensportlerinnen und Spitzensportler sind ein Schatz für unsere Stadt. Ihre Erfahrung und ihr Engagement sind uns wichtig, denn wer Olympische Spiele selbst erlebt hat, kann authentisch berichten über die Glücksmomente und auch die schwierigen Stunden in einem Sportlerleben. Viele von ihnen sind bis heute Vorbilder. Dafür wollen wir danken, aber durch die Begegnung soll auch der Einsatz für positive Werte im heutigen Sport gestärkt werden. Es ist deutlich geworden, wie wichtig die Wertschätzung für unsere Top-Sportler ist.

Wir planen, solche Treffen künftig jedes Jahr zu veranstalten – und die Sportlerinnen und Sportler lobten diese Idee. Es geht uns darum, den Zusammenhalt zwischen den Olympioniken zu stärken, aber auch darum, ein Signal in die Stadt hineinzusenden: Sportliche Großereignisse – von den deutschen Finals Anfang August über die Special Olympics in Berlin 2023 bis hin zu Olympischen und Paralympischen Spielen – können wichtige Impulse geben. Jedenfalls dann, wenn sie den Sport in die Stadt hineintragen, wenn sie konsequent die Werte des Sports umsetzen und sich klar von Fehlentwicklungen distanzieren.”

Berlins Sport-Staatssekretär Aleksander Dzembritzki, der ebenfalls im „Olympiaboot“ mitfuhr, sagte: „Berlin ist breit aufgestellt, sowohl in den Sommer- als auch in den Wintersportarten. Und man sieht: Wir haben herausragende Olympioniken, die in die Stadt hineinwirken.“  Der Vorstandsvorsitzende des Olympiastützpunkts, Karsten Finger: „Olympia ist das Größte im Sport – das sollte die Jugend begeistern, Werte wie Fairness und Kameradschaft in die Welt zu tragen.“ Die Berliner DOG bedankte sich ausdrücklich für die Unterstützung durch den Berliner Olympiastützpunkt.

Liebe Berliner DOG-Mitglieder, wir bedanken uns für die Unterstützung im laufenden Jahr und freuen uns über die große Resonanz. In den kommenden Monaten stehen nun noch an…

… die erneute Verleihung des Fairnesspreises der DOG Berlin im Rahmen des Bundeswettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“, der dieses Jahr 50jähriges Bestehen feiert.

... eine weitere Diskussionsveranstaltung der Berliner DOG, diesmal zum Thema „Ist E-Sport auch Sport?“ – voraussichtlich Anfang November an der Sportschule im Olympiapark (Poelchau-Schule) (Detailinformationen folgen)

… und der Start in eine neue Runde der DOG-Aktion „Mein Olympia“, bei der Berliner Olympioniken mit Schülerinnen und Schülern diskutieren.

Mit olympischen Grüßen und bis demnächst!

Dr. Richard Meng
Präsident
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