Berliner DOG

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Herzlich willkommen!

Die Olympische Idee ist faszinierend und sehr aktuell. Medaillen und Rekorde, Spaß an Gemeinschaft und eigener Leistung, Niederlagen und Enttäuschungen, Höchstleistungen und Fair Play, Teamgeist und Völkerverständigung – das alles und vieles mehr macht nicht nur den Reiz von Olympia aus, es prägt zugleich auch unsere alltäglichen Erfahrungen mit dem Sport. Es geht uns seit fast 70 Jahren darum, die Olympische Idee sowie die Olympischen Werte in Sport und Gesellschaft zu verbreiten, den Dialog zwischen Sport und Gesellschaft zu fördern. In einer faszinierenden Stadt wie Berlin, in der sportliche Spitzenleistungen ebenso zu Hause sind wie ein lebendiger Breiten- und Vereinssport, macht das besonders viel Spaß.
Wir laden Sie ganz herzlich ein, sich über unsere Ziele und Projekte zu informieren. Vielleicht möchten ja auch Sie aktiv die Olympischen Ideale unterstützen. Wir freuen uns über jedes neue Mitglied, über jeden neuen Unterstützer. Bei Fragen und für Anregungen stehen wir Ihnen sehr gern per E-Mail (info@berliner-dog.de) zur Verfügung.

Mit olympischen Grüßen
Ihre Deutsche Olympische Gesellschaft Berlin



Begeisterte Teilnehmer beim Fair-Play-Lauf 2018 der Olympischen Gesellschaft Berlin

Mehr als 300 Läuferinnen und Läufer starteten beim traditionellen Fair-Play-Lauf der Deutschen Olympischen Gesellschaft Landesverband Berlin e.V. am 18. September im Berliner Olympiastadion. Getreu dem Motto „Leistung macht Spaß“ drehten Groß und Klein 30 Minuten ihre Runden – jeder in seinem Tempo. Im Mittelpunkt standen das gemeinsame Sporttreiben und die Freude an der eigenen Leistung. Den Startschuss gab Dr. Marion Bleß, Vorstand Lotto Berlin.
„Das hatte was!“, so ein begeisterter Teilnehmer. „Ein wirklich wunderbares Erlebnis – einfach großartig, in diesem Stadion und auf dieser Bahn laufen zu dürfen. Im nächsten Jahr bin ich wieder dabei.“ Berlins DOG-Präsident Richard Meng ergänzt: „Tolles Ambiente, super Wetter, gut gelaunte Läuferinnen und Läufer – es hat heute alles gepasst. Besonders freue ich mich, dass die Medaillen für die Teilnehmer, die es erstmals gab, so gut ankamen. Das Lob und die Begeisterung sind für uns Ansporn und Rückenwind.“
Freundlich unterstützt wurde der Fair-Play-Lauf 2018 von Lotto Berlin und der AOK Nordost. Für die Organisation und musikalische Untermalung sorgte ABC Zentrum Berlin e.V. 
 Alexander Dorner

Einen Videobeitrag von Hauptstadtsport.tv sehen Sie bei klick auf das Bild


 
Mitgliederversammlung: Richard Meng zum Präsidenten der DOG Berlin gewählt

Der frühere Journalist und ehemalige Senatssprecher Richard Meng wurde in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der Deutschen Olympischen Gesellschaft Landesverband Berlin e.V. (DOG Berlin) am 17. September 2018 einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt. Nachdem er diese Position bereits seit März kommissarisch bekleidet hatte, tritt Richard Meng nunmehr offiziell die Nachfolge von Gerhard Janetzky an, der sein Amt aus persönlichen Gründen zur Verfügung gestellt hatte. Ebenfalls einstimmig neu in das Präsidium gewählt wurden Anke Hoffmann, Gerd Graus sowie Alexander Weiss als Schatzmeister. Ausgeschieden sind neben Gerhard Janetzky der bisherige Schatzmeister Matthias Bartsch sowie Hans-Joachim Lorenz.
Richard Meng machte in seinem Bericht deutlich, dass die Berliner DOG eine „noch stärkere Anwältin der olympischen Werte“ sein und dabei in Öffentlichkeit sowie Gesellschaft deutlicher wahrgenommen werden will. Außerdem gehe es darum, die ganze Breite des Sports zu betonen, statt die öffentliche Wahrnehmung auf einige wenige Ballsportarten zu reduzieren, sowie mehr „Brücken zwischen Sport und Stadtgesellschaft“ zu bauen. Noch stärker als bisher solle die DOG Berlin auch Netzwerk und Treffpunkt ehemaliger Berliner Olympia- und Paralympicsteilnehmer sein, die zielgerichtet an der Zukunft der Sportstadt Berlin mitwirken könnten.
Um diese Ziele zu erreichen, wird die DOG Berlin auf fünf Schwerpunkte setzen: Bewegungsförderung in Kindertagesstätten, Schulaktion „Mein Olympia“ mit ehemaligen Olympiateilnehmern, Fair-Play-Ehrungen, Diskussionsveranstaltungen sowie die Vernetzung in Gesellschaft und Sport. Kooperationen innerhalb der Sportgesellschaft sollen gestärkt, die DOG-Mitglieder intensiver einbezogen werden, Akteure aus Wirtschaft und Gesellschaft zur Zusammenarbeit gewonnen und aktuelle sportpolitische Diskussionen aufgegriffen und mitgestaltet werden.
Bereits begonnen hat eine verstärkte Zusammenarbeit mit dem Landessportbund Berlin. LSB-Präsident Klaus Böger sagte als Gastredner in der Mitgliederversammlung, die Sportmetropole Berlin sei gut aufgestellt und müsse sich im Wettbewerb um große Sportveranstaltungen vor keiner anderen großen Stadt verstecken. Dabei seien allerdings noch mehr Verbündete des Sports in der Stadtgesellschaft wünschenswert. Nach mehreren gescheiterten Bewerbungsanläufen wünschte sich Klaus Böger, dass es für Deutschland noch einmal Chance gibt, Olympia und Paralympics ins Land zu holen. Olympische Werte und die olympische Vision eines friedlichen, fairen Wettbewerbs brauche die Welt heute dringender denn je.
Der bisherige Präsident Gerhard Janetzky wurde einstimmig zum Ehrenpräsidenten der Berliner DOG gewählt. Damit wurde sein langjähriges und herausragendes Engagement im Sinne der olympischen Idee gewürdigt. Geehrt für langjährige Mitgliedschaft in der DOG wurden der Deutsche Sportlehrerverband (60 Jahre) sowie Special Olympics Deutschland, Andre Nogossek und die vielfache Paralympics-Siegerin Marianne Buggenhagen (alle jeweils 25 Jahre). Die Leistungsplakette für besondere Leistungen wurde dem Geschäftsführer der Berlin Leichtathletik-EM 2018, Frank Kowalski, überreicht – stellvertretend für das faire, vorbildhafte Publikum und die Volunteers bei der EM in Berlin. Zusammen mit den Athletinnen und Athleten, so die Begründung, haben sie dazu beigetragen, dass die EM ein Fest des Sports wurde. Sie haben die Olympischen Werte in besonderer Weise verkörpert.
Alexander Dorner
Auszeichnung für faire Leichtathletik-Europameisterschaften in Berlin
Berlin, 18. September 2018. Die Leichtathletik-Europameisterschaften in Berlin waren ein Fest des Sports. Neben den Athletinnen und Athleten mit ihren Spitzenleistungen haben dazu ganz wesentlich die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer sowie ein begeistertes Publikum beigetragen - sie haben die Olympischen Werte in besonderer Weise verkörpert. Dies hat die Deutsche Olympische Gesellschaft Landesverband Berlin (DOG Berlin) zum Anlass genommen, dem Geschäftsführer der Berlin Leichtathletik-EM 2018, Frank Kowalski, stellvertretend die Leistungsplakette zu überreichen.
Ob Volunteers oder Publikum - während der EM sind in Berlin Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft zusammengekommen, sie haben Völkerverständigung gelebt, die Sportlerinnen und Sportler stets sehr fair und respektvoll unterstützt sowie für eine einmalige Atmosphäre gesorgt. Zudem wurde innerhalb und außerhalb des Olympiastadions deutlich, wie gut im Umfeld der Leichtathletik Integration im und durch Sport funktioniert. "Fairness und Integration: Die Sportart Leichtathletik war wieder einmal vorbildlich. Genau das entspricht den olympischen Idealen, für die sich die Deutsche Olympische Gesellschaft engagiert. Wir hoffen, dass dieses Beispiel Schule macht und eine möglichst breite Wirkung in die Gesellschaft hinein entfaltet", so Richard Meng, Präsident der DOG Berlin.
Alexander Dorner
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Bild: Der Geschäftsführer der Berlin Leichtathletik-EM 2018, Frank Kowalski, nahm die Leistungsplakette von Richard Meng (Präsident DOG Berlin) sowie Heike Drechsler (Präsidiumsmitglied DOG Berlin) entgegen.
degewo-Schülertriathlon 2018:
Lisa-Tetzner-Grundschule gewinnt DOG-Mitmachpreis

Die Deutsche Olympische Gesellschaft Landesverband Berlin (DOG Berlin) hat die Lisa-Tetzner-Grundschule aus Berlin-Neukölln beim 12. degewo-Schülertriathlon mit dem „Mitmachpreis“ ausgezeichnet. Übergeben wurde dieser von Richard Meng, Präsident der DOG Berlin, und Daniela Golz.
Die Lisa-Tetzner-Grundschule wurde dafür geehrt, dass sie im Vergleich zum Vorjahr die Teilnehmerzahl stärker steigern konnte als alle anderen Teams. Starteten für die Schule 2017 noch 18 junge Sportlerinnen und Sportler, waren es in diesem Jahr bereits 41 – eine Steigerung um mehr als 130 Prozent. „Leistung macht Spaß! Dieses Motto der Deutschen Olympischen Gesellschaft verkörpert die Lisa-Tetzner-Grundschule auf besondere Weise. Hier wird bei den Kindern der Spaß an der eigenen Leistung, am eigenen Können geweckt und nachhaltig gefördert“, so Berlins DOG-Präsident Richard Meng. „Wir sind schon sehr gespannt, welche Schule im kommenden Jahr die meisten neuen Teilnehmer an den Start bringen wird.“ Die Schülerinnen und Schüler der Lisa-Tetzner-Grundschule konnten sich nicht nur über den Mitmachpreis in Form eines Berliner Buddy Bären freuen, sondern auch über 30 Karten für ein Heimspiel der BR Volleys.
„Eine Auszeichnung hätten in diesem Jahr ohne Zweifel auch andere Schulen verdient gehabt. Von großem Fair Play zeugte nämlich, dass einige Schulen Kinder mitlaufen ließen, die entweder allein waren oder kein eigenes Schulteam zusammen bekamen. Das ist der Geist des Sports!“, so Richard Meng.
Der Schülertriathlon im degewo-Stadion an der Lipschitzallee in Berlin-Neukölln fand in diesem Jahr bereits zum zwölften Mal statt. Insgesamt gingen mehr als 1.000 Schülerinnen und Schüler aus 37 Schulen an den Start und stellten ihre Ausdauer im Schwimmen, Laufen und Radfahren unter Beweis – immer angefeuert von begeisterten Familienangehörigen und Freuden. Umrahmt wurden die Wettkämpfe von einem vielfältigen Familiensportfest, das die degewo mit zahlreichen Partner aus Sport und Wirtschaft auf die Beine stellte. Die DOG Berlin schon viele Jahre fester Bestandteil des Schülertriathlons. Alexander Dorner
Der 1. Newsletter des Jahres 2018 ist erschienen.

Bei Klick auf das Bild können Sie ihn aufrufen.


 
Drumbo Cup: Hermann-Sander-Grundschule und Scharmützelsee-Grundschule für faires Verhalten ausgezeichnet

Die Mädchenmannschaft der Hermann-Sander-Grundschule in Neukölln sowie das Jungenteam der Scharmützelsee-Grundschule in Schöneberg wurden beim Finalturnier um den 44. Commerzbank Drumbo Cup am 22. März 2018 mit dem Hans-Jürgen-Bartsch-Gedächtnispreis für faires Verhalten der Deutschen Olympischen Gesellschaft Landesverband Berlin (DOG Berlin) ausgezeichnet.
Beide Teams haben eindrucksvoll bewiesen, dass sich die Jagd nach Punkten und Toren einerseits sowie ein fairer, respektvoller Umgang miteinander nicht ausschließen. Beides sind zwei Seiten derselben Medaille. Überreicht wurden die Pokale, die an den im November 2013 verstorbenen Berliner DOG-Ehrenpräsidenten Hans-Jürgen Bartsch erinnern, durch die DOG-Präsidiumsmitglieder Heike Drechsler und Matthias Bartsch sowie dessen Mutter Renate Bartsch.
Den Titel bei Deutschlands größtem Hallenfußballturnier für Grundschulen sicherten sich bei den Mädchen die Charlotte-Salomon-Grundschule in Kreuzberg sowie die Katharina-Heinroth-Grundschule in Wilmersdorf bei den Jungen. Beim Finalturnier in der Sporthalle Charlottenburg sorgten über 1.300 begeisterte Zuschauer für wunderbare Stimmung.
 Alexander Dorner
Ruderinnen des HavelQueen-Achters gewinnen den Amateursport-Preis 2018

Die Frauen des HavelQueen-Achters vom Ruder-Club Tegel und RC Potsdam haben den Amateursport-Preis 2018 gewonnen. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Faustballer des Vereins für Körperkultur 1901 sowie das Synchroneiskunstlauf-Team des Berliner TSC. Die Deutsche Olympische Gesellschaft Landesverband Berlin (DOG Berlin) und der Landessportbund Berlin (LSB Berlin) kürten mit freundlicher Unterstützung der AOK Nordost und von Lotto Berlin bereits zum fünften Mal das erfolgreichste Amateursportteam Berlins. Die Verleihung war der stimmungsvolle Höhepunkt der Night of Sports am 3. März 2018 im Maritim Hotel.

Mit einem Ehrenpreis wurden die Schiedsrichter des Berliner Fußball-Verbandes ausgezeichnet. Sie erhielten die Ehrung stellvertretend für die Kampf- und Wertungsrichter sowie Schiedsrichter aller Sportarten. „Sie sorgen für Fair Play im Sport und für die Umsetzung der Regularien”, so die Jury.
„Im Berliner Amateursport wird hervorragende, sehr professionelle Arbeit geleistet, hier werden Spitzenleistungen erzielt, hier wird Sport leidenschaftlich gelebt. Gleichzeitig haben olympische Werte wie Höchstleistung, Freundschaft und Respekt eine große Bedeutung. Diese Werte wirken nicht nur in den Vereinen und an den jeweiligen Sportstätten, sondern bis hinein in den Alltag, in unsere Gesellschaft“, so Jens-Uwe Kunze, Vizepräsident der DOG Berlin. „Mit der Verleihung des Amateursport-Preises wollen wir ihn aus dem Schatten des alles überstrahlenden Profisports herausholen und ihm die Ehre zuteilwerden zu lassen, die er verdient hat. Wir wollen, dass sich noch mehr Menschen für ihn interessieren.“
Das HavelQueen-Team ist eine reine Frauenmannschaft aus ehemaligen Leistungsruderinnen, die national und international bereits einzeln erfolgreich waren. Seit 2014 sitzen verschiedene Charaktere im Alter von 15 bis 50 Jahren in einem Boot. Nach zwei schwierigen Jahren haben vor allem der Trainer Thomas Schiefke und der einzigartige Teamgeist das Boot auf den Erfolgskurs gebracht. Ehrgeiz, Spaß am Sport, eine gemeinsame Vision, gegenseitige Unterstützung, Respekt, Anerkennung und vor allem Vertrauen ist das Erfolgsrezept des Achters. Gerade die großen Altersspannen machen es zu etwas Besonderem und einem einzigartigen Frauenteam unter der Leitung des einzigen Mannes, dem Coach. Die Ruderinnen durften sich nicht nur über den ersten Platz, sondern auch über einen von Lotto Berlin gestifteten Geldpreis in Höhe von 1.500 Euro freuen, den Vorstandsmitglied Dr. Marion Bleß übergab.
Für den Amateursport-Preis hatten alle Mitgliedsverbände des Landessportbundes Berlin ein Vorschlagsrecht und konnten aus ihrem Verband ihr persönliches Amateursport-Team des Jahres nominieren. Insgesamt wurden 13 Teams vorgeschlagen. Die Abstimmung über die Gewinner erfolgte zu je 50 Prozent durch ein Voting der Berlinerinnen und Berliner – hier wurden über 4.500 Stimmen abgegeben – sowie durch eine Fachjury mit Vertretern aus Sport, Politik und Wirtschaft.
Richard Meng neuer Präsident der Deutschen Olympischen Gesellschaft Berlin

Berlin, 1. März 2018. Neuer Präsident der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG) Berlin ist der Journalist und frühere Sprecher des Berliner Senats, Richard Meng. Das Präsidium der DOG Berlin wählte Meng einstimmig zum Nachfolger des bisherigen Präsidenten Gerhard Janetzky, der sein Amt aus persönlichen Gründen zur Verfügung gestellt hatte. Der neue Präsident soll auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im September bestätigt werden.
Richard Meng dankte Gerhard Janetzky für seine langjährige herausragende Arbeit im Sinne der olympischen Idee und kündigte an, dass die DOG den Dialog zwischen Sport und Gesellschaft in Berlin fortführen und verstärken werde. Dabei werde ein Schwerpunkt darauf gelegt, ehemalige Teilnehmer an Olympischen oder Paralympischen Spielen mit ihren Erfahrungen einzubeziehen und zu Wort kommen zu lassen. Meng: „Schon die erneute Diskussion über eine mögliche deutsche Olympiabewerbung zeigt, dass Sport und Gesellschaft in diesem Punkt noch längst nicht alle Argumente ausgetauscht haben. Die Olympischen Winterspiele haben gerade wieder gezeigt, wie groß die Faszination dieses großen Sportfestes sein kann. Aber es hat sich auch erneut erwiesen, dass über Fehlentwicklungen und Regelverstöße im internationalen Sport offen und kritisch gesprochen werden muss. Der Sport muss sich noch stärker öffnen für solche kritischen Debatten, die Gesellschaft sollte aber zugleich auch mehr als bisher die Sportler selbst zu Wort kommen lassen. Die Deutsche Olympische Gesellschaft sieht sich da als Bindeglied. Es lohnt, für die positiven Werte im Sport zu kämpfen.”

Zur Person: Dr. Richard Meng, 63 Jahre alt, langjähriger Journalist (Frankfurter Rundschau von 1985 bis 2007), Sprecher des Berliner Senats von 2007 bis 2014, seit 2017 Mitglied im Präsidium der DOG Berlin
Themenabend mit Bundesminister de Maizière:
Der deutsche Spitzensport zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Mit Bundesminister Thomas de Maizière konnte die Deutsche Olympische Gesellschaft Berlin am 20. Februar einen ganz besonderen Gast beim Themenabend „Der deutsche Spitzensport zwischen Anspruch und Wirklichkeit“ im Allianz-Forum begrüßen.
Der für Sport zuständige Minister berichtete in seinem Eingangsstatement von den Eindrücken bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang, erläuterte die Motivation für die Reform des Leistungssports sowie der Spitzensportförderung und machte deutlich, dass er einen objektiven Leistungsbegriff auch im Sport befürwortet. Der Sport müsse sich öffnen für Kriterien von Leistung, wie es sie in der Wirtschaft und anderen gesellschaftlichen Bereichen wie Wissenschaft oder Bildung auch gäbe. Sportler dürften nicht nur daran gemessen werden, ob sie eine Medaille gewinnen. Es sei das Normalste von der Welt, Zielvorgaben zu machen, so der Minister. Der Sport solle sich dafür öffnen. Bei der sich anschließenden Podiumsdiskussion erhielt der Minister Unterstützung von Markus Rehm, dreifacher Paralympics-Sieger und Weltrekordhalter: Man brauche Ziele – ganz klar. Diese müssten allerdings realistisch sein, so der leitende Direktor Sport im Deutschen Leichtathletikverband, Idriss Gonschinska.
Harry Bähr, Leiter des Olympiastützpunkts Berlin, lobte die Politik, dass für die Trainer bereits Fortschritte erreicht worden seien. Es müsse jedoch noch deutlich mehr unternommen und investiert werden, um Trainernachwuchs zu gewinnen. Es brauche einen höheren Grad an Professionalisierung und dafür mehr finanzielle Mittel, so Bähr. Der große Rückstand könne nur schrittweise aufgeholt werden. Auch Markus Rehm beobachtet, dass die Situation für viele Trainer noch nicht befriedigend ist. Die Trainer benötigen eine gewisse Sicherheit, diese ist aktuell oft nicht gegeben, so der Athlet.
Neben der weiteren Professionalisierung des Sports und dem Thema „Inklusion“, wo nach Einschätzung von Minister de Maizière der Sport viel weiter sei als der Rest der Gesellschaft, ging es auch um ein wesentliches Kernthema: Die duale Karriere – die Vereinbarkeit von Sport sowie universitärer oder beruflicher Ausbildung. Markus Rehm berichtete dabei, wie er seinen skeptischen Vater davon überzeugen konnte, nicht mit dem Sport aufhören zu müssen. Harry Bähr machte deutlich, wie gut die Zusammenarbeit zwischen Schulen, Hochschulen und Wirtschaft in Berlin funktioniere. Und Thomas de Maizière betonte: Das Ermöglichen der dualen Karriere sei das A und O. Dies sei wichtig, um die Köpfe und Herzen der Eltern junger Sportler zu gewinnen. Ihnen muss gezeigt werden, dass sich Sport und berufliches Vorankommen nach der Karriere nicht im Wege stehen.
Zum Abschluss der Gesprächsrunde wurde der Innenminister von Moderator Hans-Joachim Lorenz nach seiner Einschätzung zu einer möglichen deutschen Olympiabewerbung gefragt. De Maiziere warnte davor, erneut einen nationalen Wettbewerb mit interessierten Regionen durchzuführen. Dies sei der falsche Weg. Vielmehr solle ein Gesamtkonzept für Großveranstaltungen inklusive entsprechender Infrastruktur entwickelt werden. Zudem müsse das ganze Land sagen: Wir wollen die Spiele.
Unter den rund 80 Gästen des Abends waren auch Dagmar Freitag (Vorsitzende Bundestags-Sportausschuss), Klaus Böger (Präsident Landessportbund Berlin), Kaweh Niroomand (Sprecher der Berliner Profivereine) sowie Christoph Meyer (Vizepräsident DOG Bund). Der Themenabend fand in Kooperation mit der Allianz Deutschland AG statt.
 Alexander Dorner
Berliner DOG startet neue Schulaktion „Mein Olympia“

Unter dem Titel „Mein Olympia“ hat die Deutsche Olympische Gesellschaft Berlin eine neue Schulaktion gestartet. Dabei diskutieren ehemalige Teilnehmer Olympischer und Paralympischer Spielen an Berliner Schulen über Olympische Erfahrungen und Werte, berichten über eigene Erlebnisse und nehmen Stellung zu Fragen über Chancen und Gefährdungen des Olympischen Sports.
Die ersten Besuche gab es Ende Januar in der Katholischen Schule Liebfrauen sowie in der Walther-Rathenau-Schule. Mit dabei waren die Hockey-Olympiasiegerin Natascha Keller, die neunfache Paralympics-Goldmedaillengewinnerin Marianne Buggenhagen sowie Wasserspringer Tobias Schellenberg, Silbermedaillengewinner bei den Olympischen Spielen 2004. Das Gespräch mit den Sportlern war im Unterricht vorbereitet worden. Die Schüler fragten unter anderem nach Trainingsmethoden und Zeitaufwand, nach persönlichen Erlebnissen während der Spiele, nach weiteren beruflichen Perspektiven im Anschluss an den Spitzensport – und auch nach den Problembereichen Doping und Fairness generell. Daneben hatten die Schüler auch die Möglichkeit, olympische Medaillen bestaunen zu können. Schüler, Lehrer und Sportler waren bei beiden Auftaktveranstaltungen sehr begeistert.
Mit der Aktion „Mein Olympia“ soll ein Beitrag zu einem offenen Dialog zwischen Sport und Gesellschaft geleistet werden. Angesichts der anhaltenden Diskussion über das Konzept sportlicher Großveranstaltungen, die Verhältnisse im internationalen Sport sowie den Stellenwert Olympischer Werte ist es wichtig, dass sich ehemalige Spitzensportler mit ihren persönlichen Erfahrungen und Einschätzungen an dieser Debatte beteiligen und als Gesprächspartner für Schüler zur Verfügung stehen.
An der Aktion „Mein Olympia”, die auch vom Olympiastützpunkt Berlin unterstützt wird, nehmen neben Natascha Keller, Marianne Buggenhagen und Tobias Schellenberg auch die Olympiasieger Christian Schenk und Heike Drechsler sowie rund ein Dutzend weitere ehemalige Spitzensportler aus Berlin teil. Jeweils zwei Sportler besuchen Schulklassen in den Jahrgangstufen 8 bis 12, deren Sportlehrer sich für die Teilnahme an der Aktion gemeldet hatten. Für Februar und März sind bereits weitere Schulbesuche vereinbart.
Abstimmung zum Berliner Amateursport-Preis 2018

Die Abstimmung für den Berliner Amateursport-Preis 2018 ist eröffnet! Die Deutsche Olympische Gesellschaft Landesverband Berlin und der Landessportbund Berlin küren mit freundlicher Unterstützung der AOK Nordost und von Lotto Berlin bereits zum fünften Mal das erfolgreichste Amateursportteam Berlins.
Bis zum 11. Februar 2018 kann für die 13 nominierten Teams per SMS abgestimmt und damit ein starkes Zeichen für den Amateursport in Berlin gesetzt werden. Das Voting wird zu je 50 Prozent durch die SMS-Abstimmung und eine Jury-Abstimmung vollzogen.
Alle Mitgliedsverbände des Landessportbundes Berlin hatten ein Vorschlagsrecht und konnten ein Amateursportteam ihres Verbandes nominieren. Kriterien des Amateursport-Preises sind u.a. die sportlichen Leistungen des Teams im vorigen Jahr und in der Vergangenheit, die Positionierung im internationalen und deutschlandweiten Vergleich sowie besondere Eigenschaften wie Teamgeist, Fair Play, soziale Kompetenz oder Engagement in Inklusion und Integration. Alle Nominierten, Informationen über die einzelnen Teams sowie Details zur Abstimmung sind hier zu finden: https://www.night-of-sports.berlin/berliner-amateursport-preis-2018/
Verliehen wird der Berliner Amateursport-Preis 2018 im Rahmen der „Night of Sports“. Diese findet statt am
Samstag, dem 3. März 2018
im MARITIM Hotel Berlin, Stauffenbergstraße 26, Berlin-Tiergarten.
Rund um die Verleihung des Amateursport-Preises fügt sich eine bunte und emotionale Sportlernacht mit viel Musik, Unterhaltung und Tanz. Weitere Informationen u.a. zum Ticketkauf gibt es hier: www.night-of-sports.berlin.
Bilder von der Night of Sports 2017
Berliner DOG plant Schulprojekt mit Olympia- und Paralympicsteilnehmern

Die Deutsche Olympische Gesellschaft Landesverband Berlin und der Olympiastützpunkt Berlin wollen gemeinsam ein Schulprojekt auf die Beine stellen. Dafür sollen Berliner Olympia- und Paralympicsteilnehmer gewonnen werden, die an Schulen über ihre olympischen Erfahrungen berichten, olympische Werte näherbringen und die Freude an Leistung wecken sollen. Die Vorbereitungen für das Projekt laufen auf Hochtouren, weitere Details werden im Herbst vorgestellt. Ein erstes Gespräch, an dem für die Berliner DOG die Präsidiumsmitglieder Heike Drechsler und Richard Meng teilnahmen, lieferte gute Ansätze. Von Seiten des Olympiastützpunktes waren dessen Leiter Harry Bähr sowie die Laufbahnberater Sandra Polchow und Andreas Hülsen dabei.
 Alexander Dorner
 
 
 
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