Berliner DOG

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Herzlich willkommen!

Die Olympische Idee ist faszinierend und sehr aktuell. Medaillen und Rekorde, Spaß an Gemeinschaft und eigener Leistung, Niederlagen und Enttäuschungen, Höchstleistungen und Fair Play, Teamgeist und Völkerverständigung – das alles und vieles mehr macht nicht nur den Reiz von Olympia aus, es prägt zugleich auch unsere alltäglichen Erfahrungen mit dem Sport. Es geht uns seit fast 70 Jahren darum, die Olympische Idee sowie die Olympischen Werte in Sport und Gesellschaft zu verbreiten, den Dialog zwischen Sport und Gesellschaft zu fördern. In einer faszinierenden Stadt wie Berlin, in der sportliche Spitzenleistungen ebenso zu Hause sind wie ein lebendiger Breiten- und Vereinssport, macht das besonders viel Spaß.
Wir laden Sie ganz herzlich ein, sich über unsere Ziele und Projekte zu informieren. Vielleicht möchten ja auch Sie aktiv die Olympischen Ideale unterstützen. Wir freuen uns über jedes neue Mitglied, über jeden neuen Unterstützer. Bei Fragen und für Anregungen stehen wir Ihnen sehr gern per E-Mail (info@berliner-dog.de) zur Verfügung.

Mit olympischen Grüßen
Ihre Deutsche Olympische Gesellschaft Berlin



Gesprächsrunde zum Phänomen eSport: Dialog ohne Vorurteile und Scheuklappen

Sind Computerspiele, die unter dem Titel eSport junge Menschen anziehen, eine neue Form von Sport? Was überhaupt macht Sport und seine Werte aus, gibt es da klar beschreibbare Grenzen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Gesprächsrunde „Olympia hautnah“ der Deutschen Olympischen Gesellschaft Berlin, die am 7. November in Kooperation mit der Sportschule im Olympiapark – Poelchau-Schule stattfand. Erstmals hatte die Berliner DOG zu einer solchen Kooperationsveranstaltung mit einer Schule eingeladen. Erstmals aber auch, so DOG-Präsident Dr. Richard Meng in seiner Begrüßung, ging es in einer Veranstaltung der Reihe „Olympia hautnah“ nicht automatisch um traditionelle Sportthemen, sondern um die offene Frage, ob das Thema überhaupt dem Sport zuzuordnen ist – und wie sich Sport und Spiel voneinander unterscheiden, abgrenzen, einander begegnen, voneinander Impulse aufnehmen.

DOG-Mitglieder einerseits, Lehrer sowie Schüler der Poelchau-Schule andererseits: Das Zusammentreffen zu einem spannenden Thema unter der Moderation von Prof. Gerald Fritz (Hochschule für angewandtes Management) erwies sich als gute Idee. Es war ein Abend voller lebendiger, kritischer Debatten – und auch kontroverser Standpunkte. Das Thema eSport steht dabei nicht zuletzt für grundlegende Fragen, die mit der Digitalisierung der Gesellschaft aufgeworfen sind. Auch die Frage, ob immer mehr Zeit vor dem Bildschirm dem sozialen Zusammenhalt und der Gesundheit nutzt – oder eher nicht.

Der Präsident des eSport-Bundes Deutschland, Hans Jagnow, erläuterte, warum eSport für ihn eine Sportart ist: Hier würden Wettkampf, sportliche Leistung und festgelegte Regeln genau wie im traditionellen Sport eine Rolle spielen. Zudem gehörten Werte wie Höchstleistung, Respekt und Offenheit sowie Internationalität zur Ethik des eSports. Zu möglichen Suchtgefahren machte er deutlich, dass übermäßiges Spielen negative Auswirkungen haben könne, jedoch sei eSport so angelegt, dass die Rundenlängen begrenzt seien und es klare Abschnitte gebe. Zudem würde der eSport im Verein und Team den sozialen Zusammenhalt und das Aufeinander-Acht-Geben stärken. Individuelles Fehlverhalten, Gesundheitsschädigungen oder Sportsucht seien auch im traditionellen Sport anzutreffen.

Annett Chojnacki-Bennemann, Leiterin Hauptstadtbüro Deutscher Behindertensportverband, räumte ein, dass Video- oder Computerspiele unter Inklusionsgesichtspunkten eine große Relevanz für Menschen mit Behinderung hätten, hier könnten sich Spieler mit und ohne Behinderung gemeinsam messen und austauschen. Sportsimulationen und Spiele mit Bewegungselementen könnten zudem eine Möglichkeit für mehr Bewegung im Alltag sein. Aber: Der Begriff Sport müsse in Verbindung mit körperlicher Bewegung stehen. Und Spiele, bei denen es darum geht, virtuelle, menschliche Spielfiguren zu verletzten und zu töten, seien mit den grundlegenden Werten des Sports ohnehin nicht vereinbar.

Zugleich wies sie auf die Suchtgefahr sowie das Risiko des Bewegungsmangels gerade von Kindern und Jugendlichen hin. Den durch Computerspiele verursachten Bewegungsmangel sah auch Tillman Wormuth aus der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie als zentrales Problem. Die ihm vorliegenden Daten über die körperlichen Fähigkeiten von Kindern sowie die zunehmenden Bewegungsdefizite sprächen eine deutliche Sprache. Eine Aufnahme des eSports in die Lehrpläne der Schulen lehnt er ab.

Über den Alltag eines professionellen eSportlers berichtete der Mannschaftskapitän Hertha BSC eSport-Akademie, Elias Nerlich. Zu seinem Programm gehören neben dem Spieltraining auch Ernährungscoachings, mentales Training, Fitnesseinheiten und die Schulung von Medien- & Social-Media-Kompetenz. Für die Ruderin Lena Hansen und den Fußballer Florian Palmowski, beides Schüler der Poelchau-Schule, sind die eSport-Aktivitäten zwar nicht uninteressant, ihr Sportverständnis wurzelt aber eindeutig in den klassischen Bewegungssportarten. Sie beobachten die Entwicklungen rund um den eSport und spielen zur Ablenkung in der Freizeit auch gern mal selbst auf Computer oder Tablett, aber ihren Sport sehen sie als etwas anderes, Eigenes an.

Als Fazit stellte der Berliner DOG-Präsident Richard Meng fest: „Es wurde deutlich, dass die Meinungen zum eSport weit auseinander gehen. Es gibt Berührungspunkte, aber es bleibt auch viel Skepsis. Es muss aber auch gerade bei diesem Thema nicht nur richtig und falsch geben, nicht nur Ja oder Nein. Zwischen Sport und Spiel waren immer fließende Grenzen. Das zu betonen, muss ja nicht heißen, eSport als eigene Sportart zu betrachten oder gar in die Sportförderung aufzunehmen. Zunächst einmal geht es um Dialog, um gegenseitiges Verstehen der Argumente – ohne Scheuklappen, ohne Vorurteile. Das wollten wir und das haben wir mit unserer Gesprächsrunde erreicht.“
Fair-Play-Lauf der Deutschen Olympischen Gesellschaft Berlin: Lauf für die Werte des Sports kommt an

„Wow! Was für eine besondere, was für eine tolle Atmosphäre. Es war einfach unbeschreiblich schön!“, so eine Teilnehmerin nach dem traditionellen Fair-Play-Lauf der Deutschen Olympischen Gesellschaft Landesverband Berlin e.V. Mehr als 400 Läuferinnen und Läufer trotzten am Abend des 25. September 2019 dem herbstlichem Wetter und drehten ihre Runde im Berliner Olympiastadion. Im Mittelpunkt standen das gemeinsame Sporttreiben und die Freude an der eigenen Leistung: 30 Minuten auf der blauen Weltrekordbahn, alle nach ihren Möglichkeiten, leistungsorientiert oder einfach spaßbetont. Den Startschuss gab Dr. Marion Bleß, Vorstand Lotto Berlin, im Beisein von Stefan Knaut, Präsident Rotary-Club Spandau-Zitadelle.
„Unser Lauf für die Werte des Sports kommt an“, freut sich Berlins DOG-Präsident Richard Meng. „Dass wir in diesem Jahr trotz des eher mittelmäßigen Wetters mehr als 400 gut gelaunte Läuferinnen und Läufer begrüßen konnten, ist ganz hervorragend. Der große Zuspruch und das Lob sind Antrieb für das nächste Jahr. Das Berliner Olympiastadion mit dieser legendären Laufbahn ist ein magischer Ort des Sports, das wurde beim Fair-Play-Lauf 2019 einmal mehr deutlich.“
Freundlich unterstützt wurde der Fair-Play-Lauf 2019 von Lotto Berlin, der AOK Nordost sowie vom Rotary-Club Spandau-Zitadelle. Für die Organisation und musikalische Untermalung sorgte ABC Zentrum Berlin e.V.
Alexander Dorner

Die Urkunde zum Lauf finden Sie als Download bei Klick auf das Bild rechts.


Bilder: Fotoagentur Camera4

Zum Videobericht von Hauptstadtsport.tv

“Ein Schatz Berlins”
DOG lud zur sommerlichen Bootsfahrt mit 60 ehemaligen Olympiateilnehmern

Mit einer Bootsfahrt durch Berlins Mitte hat die Deutsche Olympische Gesellschaft (DOG) Berlin ein neues Projekt der Begegnung zwischen ehemaligen Spitzensportlern gestartet. Rund 60 frühere Teilnehmerinnen und –teilnehmer Olympischer und Paralympischer Spiele trafen sich auf dem „Olympiaboot“ an einem sommerlichen Augustabend generationsübergreifend zum Gespräch und Erfahrungsaustausch.
Die Fahrt wurde von der Berliner DOG veranstaltet und vom Olympiastützpunkt Berlin (OSP) unterstützt. Auf knapp 50 Olympiamedaillen brachten es die Gäste insgesamt, rund ein Dutzend Goldmedaillengewinner waren dabei - darunter die ehemaligen Olympiasiegerinnen Heike Drechsler, Birgit Fischer, Natascha Keller und Lena Schöneborn.
Berlins DOG-Präsident Richard Meng: “Diese vielen ehemaligen Spitzensportlerinnen und Spitzensportler sind ein Schatz für unsere Stadt. Ihre Erfahrung und ihr Engagement sind uns wichtig, denn wer Olympische Spiele selbst erlebt hat, kann authentisch berichten über die Glücksmomente und auch die schwierigen Stunden in einem Sportlerleben. Viele von ihnen sind bis heute Vorbilder. Dafür wollen wir danken, aber durch die Begegnung soll auch der Einsatz für positive Werte im heutigen Sport gestärkt werden. Es ist deutlich geworden, wie wichtig die Wertschätzung für unsere Top-Sportler ist.“
Die DOG Berlin plant, solche Treffen künftig jedes Jahr zu veranstalten – und die Sportlerinnen und Sportler lobten diese Idee. Meng: “Wir wollen den Zusammenhalt zwischen den Olympioniken stärken und wir wollen damit auch ein Signal in die Stadt hinein senden: Sportliche Großereignisse, von den deutschen Finals Anfang August über die Special Olympics in Berlin 2023 bis hin zu Olympischen und Paralympischen Spielen, können wichtige Impulse geben. Jedenfalls dann, wenn sie den Sport in die Stadt hinein tragen, wenn sie konsequent die Werte des Sports umsetzen und sich klar von Fehlentwicklungen distanzieren.”
Berlins Sport-Staatssekretär Aleksander Dzembritzki, der ebenfalls im „Olympiaboot“ mitfuhr, sagte: „Berlin ist breit aufgestellt, sowohl in den Sommer- als auch in den Wintersportarten. Und man sieht: Wir haben herausragende Olympioniken, die in die Stadt hineinwirken.“  Der Vorstandsvorsitzende des Olympiastützpunkts, Karsten Finger: „Olympia ist das Größte im Sport – das sollte die Jugend begeistern, Werte wie Fairness und Kameradschaft in die Welt zu tragen.“ Die Berliner DOG bedankte sich ausdrücklich für die Unterstützung durch den Berliner Olympiastützpunkt.
Die Idee trägt: Wie geht es weiter nach den erfolgreichen „Finals“ in Berlin?

So viele glückliche Gesichter gab es selten. Die Sportler/-innen begeistert, die Verbände erfreut, die Fernsehleute zufrieden und nebenbei auch das Familiensportfest des LSB ein Publikumsrenner: Dem ersten Augustwochenende wurden viele Lorbeerkränze geflochten. Die Idee der Finals, zehn deutsche Meisterschaften gleichzeitig in der Metropole Berlin, hat funktioniert. Zu Recht wird nun diskutiert, wie es mit dieser Idee weiter geht. Es darf nicht sein, dass es nach einem einmaligen Fest des Sports so weiter geht: mühsam, alle im eigenen Saft und oft stimmungsarm. Wenn die Idee weiter tragen soll, muss sie weiterentwickelt werden.
Ein großes Risiko bleibt die Vereinnahmung durch die Maßstäbe des Fernsehens. ARD und ZDF sind zwar im Unterschied zu den Privatsendern immerhin interessiert an der ganzen Breite des Sports – aber sie sind dazu übergegangen, Bedingungen zu stellen. Nur eine Orts- und Terminbündelung, so die TVDenke, kann ein Großevent schaffen, das sich vom Aufwand und Publikumsinteresse her lohnt. Ein pralles Wochenende Sommersport also (für den Winter gibt’s sowas schon) – danach ist wieder fast nur Fußball, und nun vielleicht erst recht. Nun überdeckt aber Erfolg immer die Kritik. Und die Idee solcher Finals ist umso attraktiver, je publikumsferner Sportarten normalerweise sind.
Dass aus einem Nebeneinander mehr entstehen kann als die Addition getrennter Ereignisse: Das war das positive Ziel – und die Finals haben da zumindest Hoffnung geweckt. Die Hauptstadt hat wieder zeigen können, was sie in Sachen Sport-Großveranstaltungen kann. Das war organisatorisch reibungslos, von einer Stimmung der Fairness und des Respekts getragen, vom Publikum angenommen. Aber für die Stadt war es nicht billig und es gab auch Schwächen. Die Realität des Berliner Wochenendes zeigte, wie sehr die Idee noch in den Anfängen steckt. Rund um das Olympiastadion liefen die Finals perfekt. Triathlon im Vorbeigehen auf dem Olympischen Platz, früh morgens schon mit vollen Tribünen. Bogenschießen und die Mitmachangebote des Familienfestes direkt neben dem Stadion. Das war Begegnung pur, zwischen Aktiven und Publikum zumal. Auch wenn im Stadion bei den Leichtathleten trotz im Bundesvergleich toller Resonanz noch viel freier Platz war, Luft nach oben also.
Die Kanuten auf der Spree hatten vor der Oberbaumbrücke eine perfekte Kulisse, aber hier war es doch mindestens so sehr TV-Inszenierung wie Sportereignis, inklusive Zurechtschneidern der sportlichen Regeln (Streckenlängen). Das Publikum an der Eastside-Gallery war überwiegend touristische Laufkundschaft. Dieses Stück Öffnung in die Stadt hinein beschreibt einen richtigen Weg. Aber man darf sich nicht täuschen. Resonanz bedeutet noch nicht echtes Interesse am Sport, sondern nur die Chance dazu. Viele Wettkampforte waren ziemlich isoliert, man bekam vom Rest der Finals nicht viel mit. Keine Screens, keine Infos zu Top-Ereignissen in anderen Sportarten. Der Begegnungsfaktor, den das TV für sich selbst produzierte, fiel im realen Ereignis eher aus. Öffnung des Spitzensports in die Stadt hinein sowie Begegnung zwischen den Sportarten und mit dem Publikum: Das sind die beiden großen Herausforderungen solch neuer Formate. Das ist, was Großereignisse künftig leisten müssen. Öffnung möglichst auch für die Para-Sportler, deren Wettkämpfe sich bei diesen Finals spielerischer hätten einbauen lassen als bei klassischen Einzelmeisterschaften. Und Öffnung über den Sport hinaus, vor allem in Richtung Kultur – Beispiel: Musik - durch Künstlerauftritte. Das sind Baustellen, an denen die Erfolgsidee weiter verbessert werden kann. Sie sind letztlich entscheidender als die Frage, ob eine Wiederholung jährlich, zweijährlch oder vierjährlich angegangen wird.
Und ob Berlin der einzige feste Ort dafür bleibt oder andere Großstädte mit anpacken. Berlin jedenfalls hat wieder gezeigt: Hier werden große Sportereignisse in die richtige Richtung entwickelt. Hin zu Werten, die verloren zu gehen drohten. Weg von kühl durchkalkulierten Insiderveranstaltungen. Hin wieder zu urbanen, Gemeinsamkeit stiftenden Sportfesten im besten Sinne.
Dr. Richard Meng
Deutsche Olympische Gesellschaft Berlin würde deutsche Olympiabewerbung begrüßen
Zur Forderung des Berliner Innen- und Sportsenators Andreas Geisel an die Bundesregierung, sich zu einer deutschen Olympiabewerbung zu bekennen, erklärt der Präsident der Deutschen Olympischen Gesellschaft Landesverband Berlin e.V., Dr. Richard Meng:
„Wir würden es sehr begrüßen und unterstützen, wenn sich Deutschland um Olympia und Paralympics bewerben würde. Eine Bewerbung wird – selbst, wenn sie nicht erfolgreich sein sollte – einen gesamtgesellschaftlichen Prozess in Gang setzen und uns dazu zwingen, Gedanken über die Zukunft und das Zusammenleben in der Gesellschaft zu machen. Allein das schafft schon einen nicht zu unterschätzenden Mehrwert für alle. Wichtig ist uns allerdings, dass Bewerbungen um sportliche Großereignisse wie Olympia und Paralympics nicht in nationaler Städtekonkurrenz, sondern als nationale Aufgabe sowie mit einem neuen, nachhaltigen und basisnäheren Konzept angepackt werden müssen. Tragende Säulen während des kompletten Prozesses von der Bewerbung über die Austragung bis hin zur Nachbereitung der Spiele müssen die Werte des Sports wie Fairplay, Respekt, Teamgeist, Völkerverständigung oder Solidarität sein. Ihre Achtung und Einhaltung wird dazu beitragen, den notwendigen gesamtgesellschaftlichen Geist für Olympia und Paralympics zu erzeugen und zu erhalten.“
degewo-Schülertriathlon 2019:
Schule am Bienwaldring aus Berlin-Neukölln augezeichnet

Die Deutsche Olympische Gesellschaft Landesverband Berlin (DOG Berlin) hat die Schule am Bienwaldring aus Berlin-Neukölln beim 13. degewo-Schülertriathlon mit dem „Preis für soziales Engagement im Sport“ ausgezeichnet. Übergeben wurde dieser von Richard Meng, Präsident der Berliner DOG.
„Schwimmen, Laufen, Radfahren – für die Schule am Bienwaldring gehört das seit vielen Jahren zum regelmäßigen Programm. Hier wird bei Kindern in ganz besonders engagierter Weise der Spaß an der eigenen Leistung, am eigenen Können geweckt sowie die Werte des Sports nachhaltig vermittelt. Beim Schülertriathlon ist die Schule Teilnehmerin der ersten Stunde“, so Richard Meng. Von der Auszeichnung für das großartige Engagement erhoffe sich die DOG Berlin eine Signalwirkung für andere Schulen, die dem Beispiel folgen wollen.
Der Schülertriathlon im Berliner degewo-Stadion an der Lipschitzallee in Berlin-Neukölln fand in diesem Jahr bereits zum dreizehnten Mal statt. Insgesamt gingen rund 850 Schülerinnen und Schüler an den Start und stellten ihre Ausdauer im Schwimmen, Laufen und Radfahren unter Beweis – immer angefeuert von begeisterten Familienangehörigen und Freuden. Umrahmt wurden die Wettkämpfe von einem vielfältigen Familiensportfest, das die degewo mit zahlreichen Partner aus Sport und Wirtschaft auf die Beine stellte. Die DOG Berlin schon viele Jahre fester Bestandteil des Schülertriathlons.
Newsletter 2019

Der Juni-Newsletter der Berliner DOG ist erschienen.
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Gesprächsreihe „Olympia hautnah“ zu Werten des Sports

„Die Olympischen Werte sind bemerkenswert und großartig, gleichwohl sehe ich einige Entwicklungen rund um Olympia sehr kritisch“, so der profilierte Philosoph und Sportwissenschaftler Prof. Dr. Gunter Gebauer. Gebauer war zusammen mit den früheren Sportlerinnen und heutigen Trainerinnen Jenny Wolff und Kim Raisner Podiumsgast beim Talk „Olympia hautnah“ der Deutschen Olympische Gesellschaft Berlin am 20. Mai 2019. Moderiert wurde das Gespräch von Stephan Abel, persönliches Mitglied des Deutschen Olympischen Sportbundes, von 2014 bis 2018 DOSB-Vizepräsident sowie Ehrenpräsident des Deutschen Hockey-Bundes.
In seinem Eingangsstatement brachte Prof. Gebauer seine ambivalente Haltung zu Olympia zum Ausdruck – und die Zuhörer zum Nachdenken. Der Sport habe ein Werteproblem, so Gebauer. Nationalismus und Konservatismus seien zwiespältige Werte, mit Vorteilen und zugleich negativen Seiten aus heutiger Sicht. Das Hauptproblem jedoch stelle jedoch die Nichtkontrollierbarkeit des IOC dar bzw. sein fehlender Wille, sich unabhängig kontrollierten zu lassen.
Mit Blick auf die Olympischen Werte an sich stellte Gebauer vor allem die Bereitschaft heraus, im fairen Wettkampf hohe Leistungen bringen zu wollen – was in Diskussionen noch viel stärker als Argument für den Sport und seinen Nutzen verwendet werden sollte. Als Chance für „Fair Play“ sah Gebauer ein „intuitives Verständnis von Gerechtigkeit“: Viele sähen darin so etwas wie ein natürliches, überwölbendes Prinzip im Sport, und darauf könne man aufbauen. Notwendig sei aber auch eine „Ethik des Könnens“: ein Bewusstsein davon, welches Können, welche Fähigkeiten im Sport nötig sind und was daran wichtig ist für alle und nicht nur für die Spitzenathleten.
Die ehemalige Moderne Fünfkämpferin, Olympiateilnehmerin 2000 und heutige Cheftrainerin der deutschen Fünfkämpfer, Kim Raisner, machte deutlich, dass die Trainer bei der Vermittlung der Werte eine bedeutende Rolle spielen – sei es als unmittelbares Vorbild oder als Ratgeber in Sachen angemessenes Verhalten und Auftreten. Leider ließen die aktuellen Rahmenbedingungen wie zum Beispiel befristete Verträge und die fehlende Planungssicherheit für viele Trainer aber eine stärkere Wertevermittlung nicht zu.
Jenny Wolff, Olympia-Silbermedaillengewinnerin 2010 sowie fünffache Weltmeisterin im Eisschnelllauf und heute verantwortlich für die Traineraus- und Weiterbildung bei der Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft, sieht nach wie vor großes Interesse am Sport bei vielen Jugendlichen. Das Problem sei dann aber, dass viele im Leistungssport wieder aufhörten, weil ihnen andere Herausforderungen – zum Beispiel ein Studium – als wichtiger und erfolgversprechender erschienen.
Stephan Abel rückte diese Diskussion über die Durchhaltebereitschaft im Spitzensport in den Mittelpunkt. Auch hier gehe es letztlich um die Strahlkraft der Werte, für die der Sport steht. In einer Gesellschaft, die stark individuell geprägt ist, fehle manchmal die Anerkennung für Lebenswege, die wegen des Engagements im Spitzensport weniger zügig und zielgerichtet verlaufen.
In der Diskussion mit dem Publikum wurde klar: Von der Situation der Trainer in Deutschland über das Thema Doping bis hin zur Bedeutung des Sports in der Lebenswirklichkeit der Kinder und Jugendlichen oder zu den Berufswegen nach der Sportkarriere geht es immer wieder darum, dass nicht ausschließlich auf Ergebnisse und Platzierungen geschaut wird. Der Sport braucht engagierte Unterstützer, die den Wert der Werte hochhalten. Und die Gesellschaft muss verstehen lernen, dass Menschen, die im Sport viel geleistet haben, auch für andere Lebensbereiche hohe Fähigkeiten Qualifikationen mitbringen, die dort dringend gebraucht werden.
Berlins DOG-Präsident Dr. Richard Meng: „Dieser Gesprächsabend hat gezeigt, wie wichtig es ist, den Sport als Garanten unseres kulturellen Zusammenhalts zu sehen. Die DOG betont das immer wieder, hier ist unser zentrales Thema. Angesichts all der gesellschaftlichen Veränderungen müssen wir nicht unsere Werte auswechseln. Sondern wir müssen noch viel entschiedener, aber auch zeitgemäßer auf sie aufmerksam machen.“
Ein starkes Signal für Fairness im Sport
DOG vergibt erstmals Fair-Play-Plakette bei „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics“

Eine neue Idee, ein starkes Signal: Erstmals hat die Deutsche Olympische Gesellschaft (DOG) beim Frühjahrsfinale von „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics“ eine Fair-Play-Plakette für besonders faires Verhalten während des Wettbewerbs verliehen. Der Berliner DOG-Präsident Dr. Richard Meng überreichte Plakette und Urkunde am 10. Mai im Rahmen der Siegerehrungen in der Berliner Max-Schmeling-Halle.
Die Plakette der Deutschen Olympischen Gesellschaft ging – kollektiv – an die Teams im Wettbewerb Rollstuhl-Basketball. Sie hatten dem Team aus Nordrhein-Westfalen großzügig das Weitermachen erlaubt, obwohl es nach den Regeln eigentlich hätte ausgeschlossen werden müssen. Eine stark behinderte Sportlerin aus Nordrhein-Westfalen hatte sich verletzt und konnte nicht mehr mitmachen. Dadurch hatte sich nach den komplizierten Regeln des Behindertensports die Einstufung ihres gesamten Teams geändert. Die Mannschaft hätte den Wettbewerb eigentlich abbrechen müssen, weil sie insgesamt nun nicht mehr die vorgeschriebene Behinderungseinstufung erreicht hatte. Aber: Den anderen Teams war dieser kleine Vorteil der Rolli-Basketballer aus der Dietrich-Bonhoeffer-Schule im nordrhein-westfälischen Bedburg-Hau egal. Am Ende belegte das Team, das dank der Fairness der anderen weitermachen durfte, den fünften Platz
Dr. Richard Meng überreichte die Fair-Play-Ehrung der DOG stellvertretend für den gesamten Wettbewerb Rollstuhlbasketball an David Bittner, einen der Wettbewerbsleiter. Die Jugendlichen in der Halle feierten die Rolli-Sportler – und dann begann die Siegerparty für alle. Berlins DOG-Präsident Richard Meng: „Es war ein besonderer Moment, dass im Rahmen all der vielen sportlichen Siegerehrungen nun erstmals auch faires Verhalten, Rücksichtnahme und Sportlichkeit so ausdrücklich herausgestellt und geehrt werden konnten. Der Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia und Paralympics setzt damit ein Zeichen, für das die Deutsche Olympische Gesellschaft herzlich dankt. Wir stehen für die Werte des Sports und wir freuen uns sehr, dass diese wunderbare Zusammenarbeit möglich wurde.“
Zum Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics“ in Berlin waren die jeweiligen Landessieger aus allen Bundesländern gegeneinander angetreten – in vielen olympischen und paralympischen Sportarten, organisiert traditionell unter Regie der Berliner Senatsverwaltung für Bildung. Zu der stimmungsvollen Veranstaltung mit mehreren tausend Jugendlichen aus ganz Deutschland hatte auch IOC-Präsident Thomas Bach ein Videogrußwort geschickt, der Handball-Bundestrainer war ebenso mit dabei wie prominente Sportlerinnen und Sportler aus Berliner Bundesligavereinen. Und am Ende gab es tosenden Applaus für die Sieger in der neuen Fair-Play-Wertung.
Fotos: sampics/Stefan Matzke
Zweite Runde der DOG-Schulaktion „Mein Olympia“ ein voller Erfolg

Die zweite Runde von „Mein Olympia“, einer Schulaktion der Deutschen Olympischen Gesellschaft Berlin mit Unterstützung des Olympiastützpunktes Berlin und weiteren Partnern, ist Geschichte – und die Erfolgsgeschichte ein Kapitel reicher. „Ein Dutzend Schulen, höchst spannende Gespräche über Olympia, Werte und Spitzensport sowie zahlreiche begeisterte Schüler und Lehrer – das Projekt kommt wunderbar an, ein voller Erfolg“, so Berlins DOG-Präsident Richard Meng.
Das im vergangenen Jahr gestartete Projekt „Mein Olympia“ bringt Teilnehmer Olympischer und Paralympischer Spiele an Berliner Schulen. Dort berichten sie im Gespräch mit den Schülern über Olympische Erfahrungen und Werte, über ihre Erlebnisse und nehmen Stellung zu Chancen sowie Gefährdungen Olympias. Gewonnen werden konnten namhafte Sportlern wie die Olympiasiegerinnen Heike Drechsler und Natascha Keller, die neunfache Paralympics-Siegerin Marianne Buggenhagen, die Silbermedaillengewinner Tobias Schellenberg und Eric Franke oder die Olympiateilnehmern Bente Pflug, Annika Schleu und Samuel Schwarz. Die Gespräche wurden im Unterricht vorbereitet. Die Themenpalette reichte von Trainingsmethodik über persönliche Höhepunkte und berufliche Perspektiven nach der Karriere bis hin zu kritischen Themen wie Doping oder Korruption.
Ziel sei es, so Richard Meng, zu einem offenen Dialog zwischen Sport und Gesellschaft beizutragen. „Uns liegt es sehr am Herzen, dass sich ehemalige Spitzensportler mit ihren wertvollen Erfahrungen in die Diskussionen über sportpolitische und gesellschaftliche Themen einbringen“, so Meng weiter. „Die überaus positiven Erfahrungen sind für uns kein Ruhekissen, sondern Sprungbrett in die Zukunft: Wir wollen das Projekt auch zukünftig fortführen!“
Alexander Dorner
Foto: Juri Reetz
Foto: O.Behrendt/Contrastphoto
Tanzsportgruppe pinkballroom gewinnt den Amateursport-Preis 2019

Die Tanzsportgruppe pinkballroom hat den Amateursport-Preis 2019 gewonnen. Auf den Plätzen zwei und drei folgten der Männerachter der Ruder-Union Arkona sowie der Berliner Rugby Club. Die Deutsche Olympische Gesellschaft Landesverband Berlin (DOG Berlin) und der Landessportbund Berlin (LSB Berlin) kürten mit freundlicher Unterstützung der AOK Nordost und von Lotto Berlin bereits zum sechsten Mal das erfolgreichste Amateursportteam Berlins. Die Verleihung war der stimmungsvolle Höhepunkt der Night of Sports am 16. März 2019 im Maritim Hotel.
„Einmal mehr wurde deutlich, wie vielfältig und bunt der Berliner Amateursport ist, wie professionell dort gearbeitet wird und welche großartigen sportlichen Leistungen erbracht werden. Mit der Verleihung des Amateursport-Preises wollen wir ihn aus dem Schatten des alles überstrahlenden Profisports herausholen und ihm die Ehre zuteilwerden zu lassen, die er verdient hat“, so der Präsident der DOG Berlin, Richard Meng. Im Berliner Amateursport werde hervorragende, sehr professionelle Arbeit geleistet, hier werden Spitzenleistungen erzielt, hier werde Sport leidenschaftlich gelebt. Gleichzeitig hätten die Werte des Sports wie Höchstleistung, Freundschaft und Respekt eine große Bedeutung. „Diese Werte wirken nicht nur in den Vereinen und an den jeweiligen Sportstätten, sondern bis hinein in den Alltag, in unsere Gesellschaft“, so Richard Meng.
Pinkballroom ist eine Tanzsportgruppe für gleichgeschlechtliche Tanzpaare der Turngemeinde in Berlin 1848 e. V. Im Jahr 2018 gewann pinkalballroom mit der neunzehnköpfigen Standardformation „revue en rose“ den Teamwettbewerb bei den Equality-Weltmeisterschaften in Paris. Bei der Night of Sports durfte sich pinkballroom nicht nur über den ersten Platz, sondern auch über einen Geldpreis in Höhe von 1.500 Euro freuen. Die Preisverleihung nahmen neben DOG-Präsident Richard Meng der LSB-Präsident Thomas Härtel, Lotto-Vorstandsmitglied Dr. Marion Bleß sowie Matthias Auth von der AOK Nordost vor.
Für den Amateursport-Preis hatten alle Mitgliedsverbände des Landessportbundes Berlin ein Vorschlagsrecht und konnten aus ihrem Verband ihr persönliches Amateursport-Team des Jahres nominieren. Insgesamt wurden 15 Teams vorgeschlagen. Die Abstimmung über die Gewinner erfolgte zu je 50 Prozent durch ein Voting der Berlinerinnen und Berliner – hier wurden über 4.800 Stimmen abgegeben – sowie durch eine Fachjury mit Vertretern aus Sport, Politik und Wirtschaft.
Alexander Dorner
45. Drumbo Cup: Teams der Löwenzahn- und Thalia-Grundschule ausgezeichnet

Das Mädchenteam der Löwenzahn-Grundschule sowie die Jungenmannschaft der Thalia-Grundschule wurden beim Finalturnier um den 45. Commerzbank Drumbo Cup am 14. März 2019 mit dem Hans-Jürgen-Bartsch-Gedächtnispreis für faires Verhalten der Deutschen Olympischen Gesellschaft Landesverband Berlin (DOG Berlin) ausgezeichnet.
Beide Teams haben eindrucksvoll bewiesen, dass sich die Jagd nach Punkten und Toren einerseits sowie ein fairer, respektvoller Umgang miteinander nicht ausschließen. Beides sind zwei Seiten derselben Medaille. Übergeben wurden die Pokale, die an den im November 2013 verstorbenen Berliner Ehrenpräsidenten Hans-Jürgen Bartsch erinnern, von Renate Bartsch und Heike Drechsler, Präsidiumsmitglied der DOG Berlin und Doppel-Olympiasiegerin.
Den Titel bei Deutschlands größtem Hallenfußballturnier für Grundschulen sicherten sich die Evangelische Schule Pankow bei den Mädchen und bei den Jungen die Grundschule am Eichenwald.
Alexander Dorner
Bundesinnenministerium für 50 Jahre DOG-Mitgliedschaft ausgezeichnet

50 Jahre Mitgliedschaft in der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG): Das ist immer ein Grund für Lob und Ehrung. In diesem Fall aber war es mehr: Niemand Geringeres als das Bundesinnenministerium ist inzwischen seit einem halben Jahrhundert Mitglied in der Deutschen Olympischen Gesellschaft. Aus diesem Grund hat der Berliner DOG-Präsident Dr. Richard Meng nunmehr Urkunde und Plakette an den Staatssekretär im Innenministerium, Dr. Markus Kerber, überreicht.

Richard Meng, der vom Vizepräsidenten der Bundes-DOG, Hans-Joachim Lorenz, sowie den Berliner Präsidiumsmitgliedern Gerd Graus und Martin Holzweg begleitet wurde, berichtete über die DOG-Aktion „Mein Olympia“ an den Berliner Schulen sowie andere Aktivitäten der DOG. Staatssekretär Kerber betonte, wie wichtig es ist, dass auch an den Schulen verstärkt über olympische Werte und modernen Leistungssport gesprochen wird.

Beim Gespräch mit dem Staatssekretär ging es auch grundsätzlich um den Sport und seine Werte, um die Rolle der DOG als Brückenbauer zwischen Sport und Gesellschaft – und nicht zuletzt um die Chancen Deutschlands, in überschaubarer Zukunft wieder einmal Olympische Spiele veranstalten zu können. Meng und Lorenz betonten die Unterstützung der DOG für künftige deutsche Bewerbungen um sportliche Großereignisse, wobei Olympische Spiele dann aber nicht mehr in Städtekonkurrenz wie bisher, sondern als nationale Aufgabe und mit einem neuen, menschlicheren und basisnäheren Konzept angepackt werden müssten. Staatssekretär Kerber ließ durchblicken, dass die Diskussion über künftige Olympiabewerbungen in der Sportpolitik auch auf Bundesebene nach wie vor im Hintergrund eine zentrale Rolle spielt.

In dem Gespräch wurde klar: Das Bundesinnenministerium sieht die DOG als Partner auf dem Weg, den Sport in der Gesellschaft noch tiefer zu verankern und seine integrative Kraft zu nutzen. Beim Überreichen von Urkunde und Medaille stellte Staatssekretär Kerber klar: „Das Bundesinnenministerium wird auch in den nächsten 50 Jahren Mitglied der DOG bleiben.“
IMAGEFILM ZUR DEUTSCHEN OLYMPISCHEN GESELLSCHAFT - Landesgruppe Berlin

Unsere Medienpartner Hauptstadtsport.tv hat einen Videobeitrag gefertigt, in dem die Ziele, Aufgaben und die Arbeit unserer Gesellschaft verdeutlicht werden.

Sie können dieses Video durch Klick auf das Bild rechts in unserem Facebook-Profil aufrufen - VIEL SPASS!
Abstimmung zum Berliner Amateursport-Preis 2019 eröffnet

Die Deutsche Olympische Gesellschaft Landesverband Berlin und der Landessportbund Berlin küren mit freundlicher Unterstützung der AOK Nordost, von Lotto Berlin, Hauptstadtsport TV und der Deutschen Medienakademie bereits zum sechsten Mal das erfolgreichste Amateursportteam Berlins.
Bis zum 28. Februar 2019 kann für die 15 nominierten Teams per SMS abgestimmt und damit ein starkes Zeichen für den Amateursport in Berlin gesetzt werden. Das Voting wird zu je 50 Prozent durch die SMS-Abstimmung und eine Jury-Abstimmung vollzogen. Die entsprechende SMS-Nummer lautet: 01577 354 4208. Es kann nur einmal je Mobilnummer abgestimmt werden. Die Nominierten, Informationen über die einzelnen Teams sowie weitere Details zur Abstimmung sind hier zu finden:
Alle Mitgliedsverbände des Landessportbundes Berlin hatten ein Vorschlagsrecht und konnten ein Amateursportteam ihres Verbandes nominieren. Kriterien des Amateursport-Preises sind u.a. die sportlichen Leistungen des Teams im vorigen Jahr und in der Vergangenheit, die Positionierung im internationalen und deutschlandweiten Vergleich sowie besondere Eigenschaften wie Teamgeist, Fair Play, soziale Kompetenz oder Engagement in Inklusion und Integration.
Verliehen wird der Berliner Amateursport-Preis 2019 im Rahmen der „Night of Sports“. Diese findet statt am Samstag, dem 16. März 2019 im MARITIM Hotel Berlin, Stauffenbergstraße 26, Berlin-Tiergarten. Rund um die Verleihung des Amateursport-Preises fügt sich eine bunte und emotionale Sportlernacht mit viel Musik, Unterhaltung und Tanz. Hauptband sind diesmal „The Funnies“ aus Braunschweig, daneben die bewährte Kult-Band „Right Now“, die mit ihrer After-Award-Party für gute Stimmung bis spät in die Nacht sorgen wird. Hinzukommen attraktive Live-Acts sportlicher Art und eine Aktionsmeile mit vielen Angeboten. Weitere Informationen u.a. zum Ticketkauf gibt es hier: 
Gesprächsrunde „Olympia hautnah“: Sport muss sich stärker öffnen und vernetzen

Der Beitrag des Sports für den Zusammenhalt in Berlin war Thema der Gesprächsrunde „Olympia hautnah“ der Deutschen Olympischen Gesellschaft Berlin am 15. November 2018 im Ludwig Erhard Haus. Berlins Sport-Staatssekretär Aleksander Dzembritzki, Kaweh Niroomand, Sprecher der Berliner Profivereine und Geschäftsführer der BR Volleys, sowie die Moderne Fünfkämpferin Annika Schleu waren sich dabei einig: Der Sport in der Hauptstadt ist grundsätzlich gut aufgestellt, er prägt die Stadtgesellschaft und stärkt den Zusammenhalt. Aber: Das kann durchaus noch besser werden.
Eine wesentliche Rolle spielt dabei, dass sich der Sport stärker öffnet, vernetzt und weitere Brücken in die Gesellschaft schlägt. „Der Sport reicht als Klammer bereits in viele Bereiche hinein“, so Staatssekretär Dzembritzki. Zugleich sei aber ein „neues Denken“ notwendig. Der Sport müsse sich noch stärker Partner in anderen gesellschaftlichen Bereichen suchen und für Projekte ins Boot holen. Zudem müsse das Vereinsmonopol aufgebrochen und Aktionen geschaffen werden, bei denen unabhängig von einer Vereinsmitgliedschaft gemeinsam Sport getrieben werde. Das sah auch Kaweh Niroomand so: „Initiativen außerhalb des organisierten Sports dürfen nicht verteufelt werden.“ Vielmehr müsse es darum gehen, mit ihnen zusammenzuarbeiten.
Gut aufgestellt ist Berlin nach Ansicht von Dzembritzki und Niroomand auch für Sportgroßveranstaltungen. Dass die Stadt hier einen guten Ruf hat, zeigte nicht nur die Leichtathletik-Europameisterschaft im Sommer, sondern jüngst auch die Vergabe der Special Olympics 2023 an Berlin – diese seien ein Gewinn für die Stadt. Bevor es später zu einer Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele kommen kann, ist es noch ein langer Weg – auch, weil die Skepsis in der Bevölkerung in Sachen Olympia aktuell groß ist. Dzembritzki machte klar: Berlin werde nicht mehr in Konkurrenz mit anderen deutschen Städten um die Olympiabewerbung gehen. Sondern es müsse eine gemeinsame nationale Bewerbung geben, falls der Sport es will mit Berlin als zentralem Austragungsort.
Olympiateilnehmerin Annika Schleu kann die verbreitete Skepsis nachvollziehen: „Olympische Spiele werden leider nicht mehr mit den Olympischen Werten in Verbindung gebracht, sondern nur noch mit dem, was schiefgelaufen ist.“ Kaweh Niroomand betonte deshalb: „Eine mögliche Bewerbung muss von der Zivilgesellschaft getragen werden – sie muss verankert sein in der Stadtgesellschaft. Dazu muss klar sein, dass Olympische Spiele die Lebenssituation in der Stadt verbessern. Nur, wenn die Zivilgesellschaft eine Bewerbung trägt, hat sie auch eine Chance.“ Staatssekretär Dzembritzki ergänzte: „Olympia muss für die Stadt eine echte Rendite abwerfen, dann wird auch die Stadtgesellschaft überzeugt werden können.“
Im Rahmen der Veranstaltung wurden Karla und Henning Opitz vom Berliner DOG-Präsidenten Dr. Richard Meng für ihre 30-jährige Mitgliedschaft in der Olympischen Gesellschaft geehrt.
Alexander Dorner
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